Pflegepersonen = Menschen, die Angehörige pflegen

Diesen Zeitraum mit besonderer Belastung, wenn Berufstätige Verantwortung für die Pflege ihrer Angehörigen übernehmen, habe ich in den vielen Jahren meiner Krankenkassenarbeit sehr genau kennengelernt. Auch ich selbst mit Jahrgang 1954 habe pflegebedürftige Eltern, bin ein Leben lang berufstätig, aber auch verheiratet mit Kindern und Enkelkindern. Ich weiß also nicht nur theoretisch um diesen Krisenzustand.

Der Tag, an dem Ihr Einsatz gefordert wird, kommt meist schleichend daher. Oft ist es ein Krankenhausaufenthalt eines Elternteils, bei deren Entlassung heißt es dann: Ihre Eltern kommen nicht mehr allein zu recht. Plötzlich muss eine Lösung gefunden werden.

Jetzt heißt es Ruhe bewahren, nicht gleich im Job kündigen, sondern frei nehmen für 3-5 Tage. Vielleicht haben Sie noch Urlaubstage dafür, auch arbeitsfrei ohne Bezahlung ist möglich. Wenn Sie Ihrem Arbeitgeber sagen, wofür sie sofort Zeit brauchen, wird er es möglich machen. Dann rufen Sie mich an. Wir verabreden einen Besuch bei Ihnen. Mit ein bis zwei Zeitstunden, also 50 bis 100€ Honorar müssten Sie rechnen.

Die Kranken- und Pflegeversicherung bietet gute, auch bezahlbare Lösungen zur Organisation der Pflege. Ich begleite Sie in diesen entscheidenen Tagen, Sie erhalten Checklisten, was zu tun ist. Ich beantworte Ihre Fragen. Ich rufe für Sie an. Ich schlage Ihnen mehrere Lösungen vor, beachte dabei Ihre Finanzen und auch Ihre Gesundheit. Wieviel Belastung vertragen Sie? Ich helfe Ihnen bei Ihrer Entscheidung. Wenn Sie gerade selbst unabkömmlich oder gar krank sind, können Sie mir Organisationsarbeiten übertragen. Wir sprechen das ab, das Stichword heisst „Entlastung“.

Wer mit dem Thema „akuter Pflegefall“ meinen Kontakt sucht, bekommt bei mir schnellstmöglich, also vor allen anderen einen Termin. Ich besuche Sie zu Hause, am Arbeitsplatz, in der Mittagspause.

Wir schaffen das.